Luận văn thạc sĩ về hàm ngôn hội thoại trong truyện cười tiếng Đức

Luận văn thạc sĩ nghiên cứu vnu ulis hàm ngôn hội thoại trong truyện cười tiếng đức, khảo sát thực trạng, phân tích nguyên nhân, đề xuất giải pháp cải thiện thực tiễn.

Chuyên ngành

Germanistik

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Thể loại

Masterarbeit

2016

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35 Point

Mục lục chi tiết

ERKLÄRUNG

DANKSAGUNG

ZUSAMMENFASSUNG

INHALTSVERZEICHNIS

1. TEIL I: THEORETISCHE GRUNDLAGEN

1.1. Das Kooperationsprinzip und die Konversationsmaximen

1.2. Das Schema zur Erschießung konversationeller Implikaturen

1.3. Die Entstehung der konversationellen Implikatur

1.3.1. Entstehung konversationeller Implikaturen durch Befolgung der Maximen

1.3.2. Entstehung konversationeller Implikatur durch Verletzung der Maximen

1.4. Merkmale der konversationellen Implikaturen

1.5. Arten der konversationellen Implikaturen

1.6. Witze – ihre Definition und Merkmale

1.7. Abgrenzung der Begriffe „Witz“ und „Humor“

1.8. Aufbau des Witzes

1.9. Die Formen des Witzes. Erzählung und Dialog

1.10. Die innere Gegensätzlichkeit des Witzes

1.11. Über den Begriff Skript. Über die semantische Skript-Theorie des Humors - SSTH

2. TEIL II: KONVERSATIONELLE IMPLIKATUREN IN DEUTSCHEN WITZEN EINE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG

2.1. Die Bevölkerungsgruppe der Ostfriesen und die Hintergründe des Ostfriesenwitzes in Deutschland

2.2. Konversationelle Implikaturen in deutschen Ostfriesenwitzen

2.2.1. Verstoß gegen die Maxime der Modalität

2.2.2. Verstoß gegen die Maxime der Qualität

2.2.3. Unklare Entstehung der konversationellen Implikatur

2.3. Erzählung und Dialog

2.4. Verstoß gegen die Maxime der Quantität

2.5. Verstoß gegen die Maxime der Qualität

2.6. Verstoß gegen die Maxime der Relation

2.7. Verstoß gegen die Maxime der Modalität

2.8. Verstoß gegen die Konversationsmaximen

2.9. Befolgung der Konversationsmaximen

EINLEITUNG

Trích đoạn nội dung tài liệu

NATIONALUNIVERSITÄT HANOI HOCHSCHULE FÜR FREMDSPRACHEN ABTEILUNG FÜR POSTGRADUIERTENSTUDIUM ****************************** TRẦN THỊ VÂN QUỲNH KONVERSATIONELLE IMPLIKATUR IN DEUTSCHEN WITZEN HÀM NGÔN HỘI THOẠI TRONG TRUYỆN CƯỜI TIẾNG ĐỨC MASTERARBEIT Fachrichtung: Germanistik Fachrichtungscode: 60220205 HANOI – 2016 LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com NATIONALUNIVERSITÄT HANOI HOCHSCHULE FÜR FREMDSPRACHEN ABTEILUNG FÜR POSTGRADUIERTENSTUDIUM ****************************** TRẦN THỊ VÂN QUỲNH KONVERSATIONELLE IMPLIKATUR IN DEUTSCHEN WITZEN HÀM NGÔN HỘI THOẠI TRONG TRUYỆN CƯỜI TIẾNG ĐỨC MASTERARBEIT Fachrichtung: Germanistik Fachrichtungscode: 60220205 Betreuerin: Frau Dörter Lütvogt HANOI – 2016 LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com ERKLÄRUNG Hiermit bestätige ich, dass ich die vorliegende Arbeit eigenständig angefertigt und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Desweiteren erkläre ich, dass ich alle wörtlichen und indirekten Zitate sowie Grafiken aus den angegebenen Quellen und Hilfsmitteln korrekt gekennzeichnet habe. Mir ist bekannt, dass ein Verstoß gegen diese Regelung als Plagiat betrachtet wird.2016 Trần Thị Vân Quỳnh i LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com DANKSAGUNG An dieser Stelle möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mich während der Anfertigung dieser Masterarbeit unterstützt und motiviert haben. Ganz besonders gebührt mein Dank Frau Dr. Dörte Lütvogt, die meine Masterarbeit betreut und begutachtet hat. Für die hilfreichen Anregungen, die konstruktive Kritik, die große Motivation und Sympathie bei der Erstellung dieser Arbeit möchte ich mich herzlich bedanken. Ohne Sie könnte diese Arbeit nicht angefertigt werden. Ebenfalls möchte ich mich bei meiner alten Firma, meiner Chefin und allen Kollegen bedanken, die mir mit Hilfsbereitschaft zur Seite standen. Zu guter Letzt gilt der besondere Dank meiner Familie vor allem meinem Mann und meiner Tochter, die mir mein Studium durch ihre Unterstützung ermöglicht haben und stets ein offenes Ohr für meine Sorgen hatten. Ihnen ist dieser Arbeit gewidmet. ii LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com ZUSAMMENFASSUNG In der Tat geht es nicht immer aus der wörtlichen Bedeutung einer sprachlichen Äußerung hervor, was der Sprecher eigentlich meint. Stattdessen ist im Gesagten häufig nicht enthalten, was eigentlich gemeint ist. Es besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen dem, was Wörter und andere Ausdrucksformen bedeuten (lexikalische Bedeutung) und dem, was der Sprecher bei seiner Verwendung von Wörtern und Intonation mitmeint (aktuelle Bedeutung) (vgl. Polenz 2008: 299) In der vorliegenden Arbeit wird versucht, auf das sprachliche Phänomen, konversationelle Implikaturen im Hinblick auf die literarische Gattung „Witz“ zu untersuchen. Durch die Analyse eines Korpus von zeitgenössischen Witzen soll überprüft werden, ob konversationelle Implikaturen in dieser literarischen Gattung existieren und wenn ja, ob die jeweilige konversationelle Implikatur durch Befolgung oder Verletzung der von Herbert Paul Grice formulierten Konversationsmaximen ausgelöst wird und welche rhetorischen Mittel dabei verwendet werden. Die Untersuchung wird auf der Grundlage der Grice‘schen Theorie über die konversationelle Implikatur (das Kooperationsprinzip und die Konversationsmaximen) und der Semantischen Skript-Theorie des Humors - SSTH (Raskin 1985) durchgeführt. iii LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com INHALTSVERZEICHNIS ERKLÄRUNG .1 TEIL I: THEORETISCHE GRUNDLAGEN. Das Kooperationsprinzip und die Konversationsmaximen . Das Schema zur Erschießung konversationeller Implikaturen. Die Entstehung der konversationellen Implikatur .1 Entstehung konversationeller Implikaturen durch Befolgung der Maximen .2 Entstehung konversationeller Implikatur durch Verletzung der Maximen .5 Merkmale der konversationellen Implikaturen.6 Arten der konversationellen Implikaturen . Witze – ihre Definition und Merkmale. Abgrenzung der Begriffe „Witz“ und „Humor“. Aufbau des Witzes . Die Formen des Witzes. Erzählung und Dialog .40 iv LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail. Die innere Gegensätzlichkeit des Witzes . Über den Begriff Skript. Über die semantische Skript-Theorie des Humors - SSTH .44 TEIL II: KONVERSATIONELLE IMPLIKATUREN IN DEUTSCHEN WITZEN EINE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG . Die Bevölkerungsgruppe der Ostfriesen und die Hintergründe des Ostfriesenwitzes in Deutschland . Konversationelle Implikaturen in deutschen Ostfriesenwitzen . Verstoß gegen die Maxime der Modalität . Verstoß gegen die Maxime der Qualität . Unklare Entstehung der konversationellen Implikatur . Erzählung und Dialog . Verstoß gegen die Maxime der Quantität . Verstoß gegen die Maxime der Qualität . Verstoß gegen die Maxime der Relation . Verstoß gegen die Maxime der Modalität . Verstoß gegen die Konversationsmaximen . Befolgung der Konversationsmaximen. I v LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com EINLEITUNG Zufällig bin ich auf einen Post eines Freundes auf Facebook gestoßen, in dem es hieß: (1) „Hat jemand von euch die Telefonnummer von diesem schönen, niedlichen Mädchen? Ich glaube, ich bin in sie verliebt.“ Jemand, der diesen Facebooker nicht persönlich kennt, würde hier aus den wörtlichen Bedeutungen schließen, dass der Verfasser sich einseitig in das Mädchen verliebt hat und gerade nach ihrem Kontakt sucht. Seine Bekannten und vor allem seine engen Freunde, die wissen, dass die beiden bereits ein Paar sind, dürften den Post allerdings anders interpretieren, und zwar in dem Sinne, dass der Verfasser seiner Freundin ein öffentliches Kompliment machen möchte. Diejenigen, die den Kontext kennen, wissen hier, dass die lexikalischen Bedeutungen und sprachlichen Formen der Sätze nichts mit dem eigentlich Gemeinten zu tun haben. Statt seine Freundin direkt zu loben, stellt der Verfasser vor vielen Freunden eine Frage, eine unechte Frage. Streng genommen, hat er in dem Fall eine Lüge ausgedrückt, da er in der Tat doch ihren Kontakt hat. Es stellt sich nun die Frage, warum wählt er einen indirekten Weg, statt seine Gefühle direkt zum Ausdruck zu bringen? Und wie können die Hörer/Leser die eigentlich gemeinte Bedeutung erschließen? Problemstellung und Untersuchungsgegenstand „.man kann Sprache nur verstehen, wenn man mehr als Sprache versteht .“ (Hörmann 1976: 210) In der Tat geht es nicht immer aus der wörtlichen Bedeutung einer sprachlichen Äußerung hervor, was der Sprecher eigentlich meint. Stattdessen ist im Gesagten häufig nicht enthalten, was eigentlich gemeint ist. Es besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen dem, was Wörter und andere Ausdrucksformen bedeuten (lexikalische Bedeutung) und dem, was der Sprecher bei seiner Verwendung von Wörtern und Intonation mitmeint (aktuelle Bedeutung) (vgl. von Polenz 2008: 299) 1 LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com Es ist offensichtlich, dass wir im Alltag aus bestimmten Gründen (Höflichkeit, Ironie, Vermeidung zu intimer Themen .) nicht immer alles aussprechen können. Der tatsächliche Äußerungsinhalt besteht wesentlich aus dem, was der Sprecher/ Verfasser aufgrund seiner Absichten, Einstellungen, der eigenen Kommunikationssituation ausdrücken will (vgl. Die Kommunikation kommt nur zustande, wenn eine Verständigung zwischen dem Sprecher und dem Gegenüber erreicht wird. Daraus ergibt sich die Frage, wie der Hörer das Nicht-Gesagte, also das vom Sprecher Gemeinte, erschließen kann. Es scheint schwierig zu sein, trotzdem funktioniert die Kommunikation im Alltag zumeist. Offenbar existieren stillschweigende Kommunikationsregeln, die es den Gesprächspartnern ermöglichen, dieses Informationsungenügen zu vermeiden und das Gemeinte aus dem Gesagten herauszuziehen. Im Stillen wirkt zwischen ihnen ein Mechanismus, für den der englische Sprachwissenschaftler Herbert Paul Grice in seinen William-James-Lectures on Logic and Conversation im Jahr 1967 (veröffentlicht im Jahr 1975) den Begriff „konversationelle Implikatur“ geprägt hat (vgl. Grice 1975/1979: 42) Es lässt sich sagen, dass eine konversationelle Implikatur eine sprachliche Schlussfolgerung ist, die nicht nur in Alltagssituationen, sondern auch in nahezu allen literarischen Textsorten zu finden ist. Im Rahmen meiner Arbeit wird das sprachliche Phänomen „konversationelle Implikatur“ im Hinblick auf die literarische Gattung „Witz“ als Untersuchungsgegenstand ausgewählt. Der Entscheidung liegt der folgende Grund zugrunde: Der Witz ist eine häufig gelesene Textsorte, die vermutlich in allen Kulturen vorkommt, und dient als ein gutes Mittel für das Entkommen aus dem Alltagstrott. Witze haben nicht nur einen Unterhaltungswert, sondern dienen oft der Kritik an Menschen, der Gesellschaft und anderen Institutionen. Das Lachen dient als ein gutes Mittel zur Erotisierung oder Abwertung von schlechten Charakteren in der Gesellschaft. Betrachten wir einen berühmten traditionellen Witz aus Vietnam: Lợn cưới áo mới, auf Deutsch 2 LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com Hochzeitsschwein – neues Hemd. Im Folgenden zitiere ich den Witz in zwei Sprachen und mit meiner eigenen Übersetzung: (2) Lợn cưới áo mới Có anh tính hay khoe của. Một hôm, may được cái áo mới, liền đem ra mặc, rồi đứng hóng ở cửa đợi có ai đi qua người ta khen. Đứng mãi từ sang đến chiều, chả thấy ai hỏi cả, anh ta tức lắm. Đang tức tối, chợt thấy một anh cũng hay khoe, tất tưởi chạy đến hỏi to: - Bác có thấy con lợn cưới của tôi chạy qua đây không? Anh kia liền giơ ngay vạt áo ra, bảo: - Từ lúc tôi mặc cái áo mới này, tôi chẳng thấy con lợn nào chạy qua đây cả. Hochzeitsschwein und neues Hemd Ein Mann ist sehr prahlerisch. Eines Tages kauft er sich ein neues Hemd. Er entscheidet sich, es zu tragen und damit vor dem Haupttor seines Hauses zu stehen. Er hofft darauf, viele Komplimente zu bekommen. Doch vom Morgen bis zum Nachmittag lobt niemand sein Hemd. Darüber ärgert er sich. Nach einiger Zeit kommt ein anderer Mann, der auch für seine Prahlerei bekannt ist, vorbei. Dieser fragt ihn: - Haben Sie mein Hochzeitsschwein gesehen? Der andere Mann hält seinen Hemdkragen und sagt zu ihm: - Seitdem ich mein neues Hemd angezogen habe, habe ich kein Schwein gesehen. Wenn ein vermisstes Schwein gesucht wird, braucht man in der Regel lediglich das Aussehen zu beschreiben, damit andere Leute es erkennen können. Doch der Mann in diesem Witz nutzt die Gelegenheit, um mit seiner Hochzeit zu prahlen. Der Sprecher ist sich dessen bewusst, dass der Hinweis auf die Hochzeit überflüssig ist, spricht ihn dennoch absichtlich aus, um auf diese Weise triumphierend auf seine Hochzeit aufmerksam zu machen. Der zweite Mann ist auch sehr prahlerisch. Seine 3 LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com Antwort beinhaltet ebenfalls eine unnötige Informationen: mặc cái áo mới này (mein neues Hemd). Er bräuchte lediglich zu sagen, dass er, seit er dort steht, kein Schwein gesehen hat. Die Aussage über sein neues Hemd steht in keinem Zusammenhang mit der Suche des anderen Mannes nach dem verlorenen Schwein. Mit der deutlichen Verletzung der Maxime der Quantität (auf die ich später im Teil I eingehen werde) wird eine konversationelle Implikatur ausgelöst. Der traditionelle Autor möchte den prahlerischen Charakter der beiden Männer betonen und kritisieren. Ausgehend von diesen Erkenntnissen ergibt sich für mich die These, dass auch in deutschen Witzen konversationelle Implikaturen vorkommen und verwendet werden. Vor diesem Hintergrund wähle ich konversationelle Implikaturen in den deutschsprachigen Witzen als Untersuchungsgegenstand meiner Arbeit. Das Thema meiner Arbeit lautet entsprechend Konversationelle Implikatur in deutschen Witzen. Zielsetzung der Arbeit Dem Thema entsprechend wird in der vorliegenden Arbeit versucht, die konversationelle Implikatur in deutschsprachigen Witzen zu untersuchen. Durch die Analyse eines Korpus von zeitgenössischen Witzen soll überprüft werden, ob konversationelle Implikaturen in dieser literarischen Gattung existieren und wenn ja, ob die jeweilige konversationelle Implikatur durch Befolgung oder Verletzung der von Herbert Paul Grice formulierten Konversationsmaximen ausgelöst wird und welche rhetorischen Mittel dabei verwendet werden. Als Grundlage für die empirische Untersuchungen sollen zunächst die Grice‘sche Theorie zur konversationellen Implikatur und die wichtigsten Theorien über die Textsorte „Witz“ dargestellt werden. Forschungsstand Theorie von Grice Der Begriff der konversationellen Implikatur wurde zum ersten Mal im Jahr 1967 von dem Sprachphilosophen Herbert Paul Grice in seinen 1975 veröffentlichten William-James-Lectures onLogics and Conversation eingeführt. Diese Idee basiert 4 LUAN VAN CHAT LUONG download : add luanvanchat@agmail.com teilweise auf seiner Arbeit Meaning, in der Grice den Unterschied zwischen einer zufälligen Übermittlung von Informationen und der wirklichen Kommunikation darstellen möchte. Er führt dabei die Begriffe natürliche Bedeutung und nicht- natürliche Bedeutung ein. Er hat herausgefunden, dass sich das Gemeinte von dem Gesagten unterscheiden kann und dass der Sprecher mit seiner Äußerung Absichten verfolgt, die vom Empfänger erkannt werden sollten. Aufgrund dieser Erkenntnisse entwickelte Grice die Implikaturtheorie mit dem Kooperationsprinzip und den vier Konversationsmaximen: Maxime der Qualität, Maxime der Quantität, Maxime der Relation und Maxime der Modalität. Das Kooperationsprinzip von Grice gilt für diejenige Kommunikationsart, deren oberste Prinzip das Bemühen beider Gesprächspartner um eine Kommunikationskooperation ist. Wenn jemand eine der Maximen mit Absicht nicht befolgt, wird nach Grice eine konversationelle Implikatur (conversational implicature) hervorgerufen (vgl.Anders gesagt, der Hörer soll aus der absichtlichen Verletzung einer Maxime eine Schlussfolgerung ziehen. Wer in bestimmten Situationen eine Maxime nicht befolgt, muss einen Grund dazu haben, d., er meint eigentlich noch etwas anderes, als das, was er sagt. Durch das Kooperationsprinzip und die vier Konversationsmaximen findet Grice einen Weg, um zu zeigen, wie konversationelle Implikaturen zustande kommen.

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